Was im Termin passieren kann
Prüfen, behandeln, erneut hinschauen
Zu Beginn gleichen wir ab, wie es Ihnen seit dem letzten Termin ergangen ist und was heute im Vordergrund steht. Wenn eine Untersuchung nötig ist, schauen wir uns die betreffende Bewegung oder Belastung genauer an. Daraus kann eine aktive Übung, eine manuelle Technik mit den Händen oder eine Verbindung aus beidem entstehen. Entscheidend ist nicht, möglichst viele Maßnahmen unterzubringen. Der Termin soll eine klare Richtung haben und verständlich machen, woran wir gerade arbeiten und was davon für Ihren Alltag wichtig ist.
Ein Befund ist für uns keine einmalige Etikette, die danach unverändert bestehen bleibt. Er ist eine begründete Arbeitshypothese. Wir beobachten, wie Sie auf eine Bewegung, eine Belastung oder eine Behandlung reagieren, und prüfen, ob diese Reaktion zur bisherigen Einordnung passt. Wenn sie nicht passt, wird die Annahme angepasst. So bleibt die Behandlung konkret: Ein Schritt folgt nicht bloß aus Gewohnheit, sondern aus dem, was sich vorher gezeigt hat und im Anschluss erneut beurteilen lässt.